Galileo Computing < openbook > Galileo Computing - Professionelle Bücher. Auch für Einsteiger.

...powered by www.netzwerkartist.de...

 << zurück
Visual C# 2005 von Andreas Kühnel
Das umfassende Handbuch
Buch: Visual C# 2005

Visual C# 2005
1.320 S., mit 2 CDs, 59,90 Euro
Galileo Computing
ISBN 3-89842-586-X
gp Kapitel 18 Menü-, Symbol- und Statusleiste
  gp 18.1 Das Steuerelement »ToolStripContainer«
  gp 18.2 Bereitstellen eines Menüs
    gp 18.2.1 Die Hierarchie der Menüklassen
    gp 18.2.2 Das Erzeugen eines Menüs
    gp 18.2.3 Die Eigenschaften der Menüelemente »ToolStripMenuItem«
    gp 18.2.4 »ToolStripComboBox« und »ToolStripTextBox«
    gp 18.2.5 Ereignisse
    gp 18.2.6 Beispielprogramm
  gp 18.3 Kontextmenüs
    gp 18.3.1 Das Standardverhalten eines Kontextmenüs ändern
    gp 18.3.2 Ereignisse des Kontextmenüs
    gp 18.3.3 Das Kontextmenü einer Textbox
  gp 18.4 Die Zwischenablage
    gp 18.4.1 Speichern und Abrufen von Daten aus der Zwischenablage
    gp 18.4.2 Andere Methoden, um Daten in die Zwischenablage zu schreiben und abzurufen
    gp 18.4.3 Mehrere Datenformate in der Zwischenablage
    gp 18.4.4 Eigene Datenformate in die Zwischenablage schreiben
    gp 18.4.5 Beispielprogramm – das Menü »Bearbeiten«
  gp 18.5 Die Symbolleiste
    gp 18.5.1 Die Eigenschaften der Symbolleistenschaltflächen
    gp 18.5.2 Drop-down-Buttons in Symbolleisten
    gp 18.5.3 Ein Zwitter vom Typ »ToolStripSplitButton«
    gp 18.5.4 Comboboxen in Symbolleisten
    gp 18.5.5 Textboxen in Symbolleisten
    gp 18.5.6 Fortschrittsbalken (ProgressBar)
    gp 18.5.7 Die Ereignisse der Symbolleiste programmieren
    gp 18.5.8 Beispiel einer komplexeren Symbolleiste
  gp 18.6 Die Statusleiste
    gp 18.6.1 Eine Statusleiste bereitstellen
    gp 18.6.2 Die in der Statusleiste integrierten Steuerelemente


Galileo Computing

18.6 Die Statusleiste  downtop

Eine Statusleiste, die durch die Klasse StatusStrip beschrieben wird, dient dazu, meist am unteren Rand einer Form Informationen bereitzustellen. In manchen Anwendungen wird der Zustand der Tasten angezeigt, in anderen wiederum das Datum oder die Uhrzeit.

Auch StatusStrip ist ein neues Control, das im .NET Framework 2.0 Einzug gehalten hat. Es offeriert uns Möglichkeiten, die vorher nicht möglich waren. Genauso wie in der Symbolleiste können Sie nun auch problemlos weitere Steuerelemente in das Steuerelement integrieren, wenn auch die Auswahl nicht ganz so vielfältig ist:

gp  StatusLabel (Klasse ToolStripStatusLabel)
gp  ProgressBar (Klasse ToolStripProgressBar)
gp  DropDownButton (Klasse ToolStripDropDownButton)
gp  SplitButton (Klasse ToolStripSplitButton)

Alle Unterelemente eines StatusStrip-Objekts sind wie üblich in einer Auflistung enthalten und werden von dieser verwaltet. Die Referenz darauf liefert wieder die Eigenschaft Items, die Collection ist vom Typ ToolStripItemCollection. Natürlich können Sie die Elemente in der Statusleiste auch zur Laufzeit dynamisch hinzufügen. Die Methoden dazu sind hinlänglich bekannt (Add, AddRange, Insert, Remove ...).


Galileo Computing

18.6.1 Eine Statusleiste bereitstellen  downtop

Das Visual Studio bietet Ihnen zwei Möglichkeiten, um möglichst schnell zu Ergebnissen zu gelangen. Zum einen können Sie die Eigenschaft Items des StatusStrip-Objekts im Eigenschaftsfenster anklicken und damit den Elementauflistungs-Editor öffnen, in dem Sie die Elemente hinzufügen und deren Eigenschaften festlegen. Die andere Alternative wäre das Hinzufügen im Forms-Designer. Die Eigenschaften lassen sich dann für das aktuell markierte Statusleistenelement im Eigenschaftsfenster bestimmen. Statusleisten sind, wenn sie in einem Fenster angeboten werden, normalerweise anwendungsspezifisch. Daher finden Sie unterhalb des Eigenschaftsfenster auch keinen Link, um automatisch Statusleistenelemente zu generieren.

Bis auf das ProgressBar-Element können Sie in allen anderen ein Bildchen anzeigen lassen, dass Sie der Eigenschaft Image bekannt geben. Wollen Sie neben dem Bildchen auch die Text ausgeben lassen, dürfen Sie nicht vergessen, dass die Eigenschaft DisplayStyle auf ImageAndText eingestellt sein muss. Die Anordnung zwischen Bild und Text regelt die Eigenschaft TextImageRelation, TextAlign und ImageAlign regeln die Ausrichtung auf dem übergeordneten Container.

Dass der Anwender mit AllowItemRecorder=true nicht nur die Menü- und Symbolleistenelemente, sondern auch die Statusleistenelemente neu anordnen kann, braucht fast nicht mehr erwähnt zu werden.


Galileo Computing

18.6.2 Die in der Statusleiste integrierten Steuerelemente  toptop

Die Elemente, die eine ProgressBar, einen SplitButton und einen DropDownButton formen, hatten wir im Zusammenhang mit der Menüleiste betrachtet, und sie unterscheiden sich nicht. Das gängigste Element, ToolStripStatusLabel, weist noch zwei erwähnenswerte Eigenschaften auf. Wie Sie wissen, können Beschriftungsfelder in der Statusleiste optisch hervorgehoben werden, meistens in einem abgesenktem Rahmen. Hierzu dient die Eigenschaft BorderStyle, die vom Typ Border3DStyle ist, eine Enumeration im Namespace System. Windows.Forms. Entscheiden Sie sich für Border3DStyle.Sunken, wird der übliche abgesenkte Rahmen für das Label angezeigt.

Falls Ihnen das nicht sofort gelingt, sollten Sie nicht enttäuscht sein. Sie müssen auch bekannt geben, welche Seitenränder von der Einstellung in BorderStyle profitieren sollen. Standardmäßig ist das keine. Mit der Eigenschaft BorderSites können Sie jede der vier Seiten ausdrücklich zulassen.

Das Ereignis »ItemClicked«

In den meisten Fällen wird eine Statusleiste den Anwender nur mit Informationen über den aktuellen Zustand der Anwendung versorgen. Seltener wird eine Statusleiste auf Benutzeraktionen reagieren. Doch auch diese Möglichkeit haben Sie, denn ein StatusStrip-Objekt stellt mit ItemClicked ein Ereignis bereit, das ausgelöst wird, wenn der Anwender auf ein Element klickt. Die Progressbar ist davon ausgenommen, da sie nicht auf das Ereignis nicht reagiert.


public event ToolStripItemClickedEventhandler ItemClicked

Aufgrund der Namenskonvention ist klar, dass der Ereignishandler im zweiten Parameter ein Objekt vom Typ ToolStripItemClickedEventArgs empfängt. So lang auch der Typbezeichner geraten ist, so wenig hat das Objekt zu bieten. Es gestattet nur auszuwerten, welches Element der Benutzer in der Statusleiste angeklickt hat. Dazu dient die Eigenschaft ClickedItem, die eine Referenz auf ein Objekt vom Typ ToolStripItem liefert. Hier finden Sie übrigens auch die Begründung, weshalb ein Fortschrittsbalken nicht auf ItemClicked reagiert – die Klasse ToolStripProgressbar ist nicht von der abstrakten Klasse ToolStripItem abgeleitet.

 << zurück
  
  Zum Katalog
Zum Katalog: Visual C# 2005
Visual C# 2005
bestellen
 Ihre Meinung?
Wie hat Ihnen das <openbook> gefallen?
Ihre Meinung

 Buchtipps
Zum Katalog: Fortgeschrittene Programmierung mit Visual C# 2005






 Fortgeschrittene
 Programmierung
 mit Visual C# 2005


Zum Katalog: Einstieg in Visual C# 2005






 Einstieg in
 Visual C# 2005


Zum Katalog: Einstieg in Visual Basic 2005






 Einstieg in
 Visual Basic 2005


Zum Katalog: Visual Basic 2005






 Visual Basic 2005


Zum Katalog: Java ist auch eine Insel






 Java ist auch eine
 Insel


Zum Katalog: Konzepte und Lösungen für Microsoft-Netzwerke






 Konzepte und
 Lösungen für
 Microsoft-Netzwerke


 Shopping
Versandkostenfrei bestellen in Deutschland und Österreich
InfoInfo








Copyright © Galileo Press 2006
Für Ihren privaten Gebrauch dürfen Sie die Online-Version natürlich ausdrucken. Ansonsten unterliegt das <openbook> denselben Bestimmungen, wie die gebundene Ausgabe: Das Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte vorbehalten einschließlich der Vervielfältigung, Übersetzung, Mikroverfilmung sowie Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.


[Galileo Computing]

Galileo Press, Rheinwerkallee 4, 53227 Bonn, Tel.: 0228.42150.0, Fax 0228.42150.77, info@galileo-press.de